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Über den Webmaster

 

   Klaus Michael Rost,
  geb. 1948 in Nürnberg-Gostenhof
 

 

 

Wie kommt ein Nürnberger zur Scheinfelder Trachtengruppe?

In den 1950er Jahren verbrachte ich meine Kindergarten- und Schulferien oft bei meiner Oma in Scheinfeld. Zusammen mit meinem Cousin Hans-Jochen verbrachte ich dort eine wunderschöne Zeit.

Herzoggässchen

Durch die Seelenverwandtschaft mit meinem Namensvetter Michel (aus Lönneberga) machten meine Oma und die Eltern von Hans-Jochen einiges mit.

Unzählige Streiche wurden ausgehegt. So wurden mit dem Nudelsieb meiner Oma Stichlinge und Frösche gefangen, die dann in der Wirtsstube vom Gasthaus Günther über den Boden hüpften. Oder es wurde der Puppenstubenherd von Jochens Schwester mit Papier und Holz beheizt so dass fast die Feuerwehr verständigt wurde, weil man dachte das Haus brennt. Wir hatten ja vorsichtshalber das Fenster geöffnet.

Alte Freibad

Einmal wurde ich von meiner Oma in der ganzen Stadt gesucht. Von Bekannten wurde ihr mitgeteilt, dass die "Bum" im Freibad sind. Da schlechtes Wetter herrschte und dadurch das Freibad geschlossen war, waren wir gezwungen über den Zaun zu klettern und so hatten wir das Bad für uns alleine.

Fuchsfarm

Jochen wohnte auf der Fuchsfarm. Die Farm war außerhalb Scheinfelds auf einem Berg. Ich machte mich regelmäßig auf den Weg vom Herzoggäßchen zur Fuchsfarm. Manchmal übernachtete ich auch bei Jochen.

In einer Halle der Fuchsfarm stand ein alter Opel. Jochen und ich durften damit spielen und so fuhren wir damit hunderte von Kilometer in unser Fantasie umher.  Einmal stand der Oldtimer im Freien und wir lösten die Handbremse, so dass sich das Auto langsam bergab in Bewegung setzte und Richtung Landstraße fuhr. Zum Glück erkannte Onkel Schorsch die Gefahr und konnte durch einen kurzen Sprint den Opel zum Halten bringen. Seine Freude über die Rettung war aber nur kurz, was unsere Hinterteile zu Spüren bekamen.

Da Jochen etwas jünger war als ich, wußte er auch nicht, dass man auf Hühnern reiten kann. Ich zeigte es ihm. Leider wußte es das Huhn auch nicht und hat's nicht überlebt.

Um meinen Freiheitsdrang zu bändigen, sollte ich in den Kindergarten gehen. Nach einem Vormittag bei den (armen) Schwestern war das Thema aber erledigt und ich hatte meine Freiheit wieder und es warteten viele Abenteuer auf uns.

Das waren nur ein paar wenige Episoden aus unserer Kinderzeit. Heute sind Jochen und ich die bravsten Ehemänner die es gibt.